Somatische und emotionale Intelligenz nutzen
Intuition ist keine spontane Eingebung, sondern eine Form von erfahrungsbasiertem Wissen. Sie entsteht aus der Verbindung von Körperwahrnehmung, Emotionen und früheren Erfahrungen – oft schneller und präziser, als es rein analytisches Denken leisten kann.
Im Coaching verstehe ich Intuition als somatische und emotionale Intelligenz:
als Fähigkeit, innere Signale wahrzunehmen, einzuordnen und bewusst in Entscheidungs- und Klärungsprozesse einzubeziehen.
Warum Intuition im Coaching wichtig ist
Viele Fragestellungen lassen sich rational gut analysieren – und bleiben dennoch ungelöst. Häufig fehlt nicht Information, sondern innere Stimmigkeit.
Intuitive Wahrnehmung zeigt sich zum Beispiel als:
- körperliche Resonanz oder Spannung
- ein Gefühl von Klarheit oder Unruhe
- ein inneres „Ja“ oder „Noch nicht“
- emotionale Reaktionen auf bestimmte Optionen
Diese Signale liefern wertvolle Hinweise auf Bedürfnisse, Werte und Grenzen.
Wie ich mit Intuition arbeite
Intuition wird im Coaching nicht interpretiert oder bewertet. Sie wird wahrgenommen, reflektiert und in Sprache übersetzt.
Ich begleite dich dabei:
- körperliche und emotionale Signale bewusster zu erkennen
- sie von Stressreaktionen zu unterscheiden
- intuitive Impulse mit rationalen Überlegungen zu verbinden
- Entscheidungen zu treffen, die sich sowohl logisch als auch stimmig anfühlen
Intuition ergänzt den Verstand – sie ersetzt ihn nicht.
Einsatzbereiche im Coaching
Die Arbeit mit somatischer und emotionaler Intelligenz eignet sich besonders:
- bei Entscheidungsfindung unter Unsicherheit
- in beruflichen oder persönlichen Übergangsphasen
- bei inneren Konflikten oder Ambivalenzen
- wenn „alles durchdacht ist“, aber keine Klarheit entsteht
- zur Stärkung von Selbstwahrnehmung und Selbstvertrauen
Haltung & Rahmen
Die Arbeit mit Intuition erfolgt stets:
- lösungs- und ressourcenorientiert
- transparent und nachvollziehbar
- ohne Diagnosen oder Deutungen
- innerhalb eines klaren Coaching-Rahmens

